Feuerwehr Lennestadt führt im Januar zwei Lehrgänge durch

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2 abgeschlossene Lehrgänge in den ersten 4 Wochen des Jahres, damit startete das Ausbildungsjahr der Feuerwehren der Stadt Lennestadt. Der erste Lehrgang “Sprechfunker im Feuerwehrdienst” endet nach 4 Tagen Theorie und Praxis am Feuerwehrgerätehaus Oberelspe. Stand vor ein paar Jahren noch die aktuelle, analoge Funktechnik auf dem Ausbildungsplan, werden die Lehrgangsteilnehmer seit 3 Jahren auf den neuen Digitalfunk geschult. Hintergrund ist die Umstellung der Funktechnik für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst von analoger auf digitale Technik. Diese Umstellung hat vor 3 Jahren begonnen und wird nun nach und nach umgesetzt. Im Kreis Olpe soll diese Umstellung in 3 Jahren abgeschlossen sein. Anfang nächsten Jahres wird ein Probebetrieb durchgeführt.

Dafür werden im Laufe diesen Jahres alle Fahrzeuge der Feuerwehr mit entsprechender Technik ausgestattet. Auch die Sirenen werden dieses Jahr umgerüstet und zukünftig digital angesteuert. Dem entsprechend werden alle Kameraden in dieser Technik geschult. Aber nicht nur die 19 Lehrgangsteilnehmer werden für den Digitalfunk fit gemacht. Auch die Kameraden, die den Lehrgang schon vor längerer Zeit absolviert haben, werden nach und nach mit der Technik vertraut gemacht. Und auch die Ausbilder um Lehrgangsleiter Michael Starke mussten ihr Ausbildungskonzept den neuen Anforderungen anpassen. Neben den den Kameraden aus Lennestadt nahmen auch je 2 Kameraden der Feuerwehren aus den Gemeinden Finnentrop und Kirchhundem an dem Lehrgang teil.


Grundlehrgang hat begonnen


Auch das erste Modul der Grundausbildung mit 19 Teilnehmern wurde im Januar durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Sie besteht aus 4 Modulen und diese finden an je 4 Wochenenden über einen Zeitraum von 2,5 Jahren statt. Im ersten Modul heißt es aber zunächst, noch mal die Schulbank zu drücken. Der Lehrgang besteht ausschließlich aus theoretischem Unterricht. Rechtsgrundlagen, Erste Hilfe, Fahrzeugkunde und Gerätekunde stehen hier auf dem Dienstplan. Erst mit dem Modul 2 beginnt der praktische Teil der Ausbildung. In der Zwischenzeit nehmen die Teilnehmer an den Übungen und Schulungen ihrer Löschgruppen teil. Ist das Modul 3 beendet, dürfen die Kameraden auch zu Einsätzen mit ausrücken. Im Anschluss nehmen die Kameraden an zwei weiteren Sonderlehrgängen teil, Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger. Danach folgt zum Abschluss der Grundausbildung noch das Modul 4. In der Regel besuchen die Kameraden danach auch noch weitere Lehrgänge wie Maschinist, Umgang mit atomaren, biologischen und chemischen Stoffen und und Gütern oder Führungslehrgänge. Die Grundausbildung kann ab dem 16. Lebensjahr begonnen werden. In Lennestadt können somit auch schon Kameraden aus der Jugendfeuerwehr mit der Grundausbildung starten. Somit sind sie in der Regel mit Übernahme in der Einsatzabteilung mit dem Modul 3 fertig und können eingesetzt werden.

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