Wohnungsbrand - 1 Person in Gefahr

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Lennestadt - Grevenbrück
Datum 03.05.2020
Alarmierungszeit 15:50 Uhr
Alarmierungsart DME
eingesetzte Kräfte

Löschgruppe Bilstein
Löschgruppe Grevenbrück
Leiter der Feuerwehr
Pressesprecher
Polizei
RTH Christoph 25 Siegen
Rettungsdienst Hochsauerlandkreis
DRK Lennestadt
Leitender Notarzt
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
Kreisbrandmeister
Malteser Hilfsdienst Oedingen
PSU-Team Kreis Olpe

Einsatzbericht

Feuer in einem Wohnhaus – Kleinkind leblos in Wohnung gefunden

Die Feuerwehr Lennestadt wurde am Sonntag, den 03.05.2020 gegen 15:50 Uhr zu einem Wohnhausbrand nach Lennestadt – Grevenbrück alarmiert. Aus einem Wohnhaus drang aus dem 1. Obergeschoss dichter Rauch. Im Obergeschoss war es zu einem Brand in einer Wohnung gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine Person, nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei, aus einem Fenster gesprungen. Bei dem Sprung zog sich die Person lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde von der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Person einem Krankenhaus zugeführt. Da nicht auszuschließen war, dass sich noch eine weitere Person im Gebäude aufhielt, ging die Feuerwehr sofort mit 3 Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Leider bestätigte sich dies im Laufe des Einsatzes. In der Wohnung wurde ein lebloses Kleinkind durch die vorgehenden Trupps gefunden. Das Feuer konnte zwischenzeitlich lokalisiert und gelöscht werden. Bei besonders belastenden Einsätzen, können die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr mit speziell ausgebildeten Kameraden sprechen. Hierzu wurde die psychosoziale Unterstützung (PSU-Team) des Kreises Olpe angefordert. Die Feuerwehr Lennestadt war mit 40 Einsatzkräften der Löschgruppe Grevenbrück, der Drehleiter aus Meggen, sowie der Leitung der Feuerwehr im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Fuhlen, der Rettungsdienst des Kreises Olpe sowie der Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen, die Malteser, das DRK und die Polizei. Die Brandwohnung bleibt zunächst unbewohnbar. Die Staatsanwaltschaft aus Siegen übernahm die Leitung der weiteren Ermittlungen und setzte eine Mordkommission aus Hagen zur Klärung der Hintergründe ein.

 
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