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Kreisjugendfeuerwehrtag in Meggen

Meggen. (nivo)  Der Feuerwehrnachwuchs bewies sein ganzes Können beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Meggen. In verschiedenen Disziplinen konnten sich die jungen Blauröcke messen. Die Nase vorn hatte am Ende Olpe I.

 „Wir brauchen uns um unseren Feuerwehrnnachwuchs keine Sorgen zu machen", stellte Landrat Frank Beckehoff am Samstag beim Kreisjugendfeuerwehrtag schon heraus bevor der Wettbewerb begann. Er sollte Recht behalten. Die Nachwuchsblauröcke waren bei dem Wettbewerb, der alle zwei Jahre turnusmäßig in den sieben Städten und Gemeinden des Kreises Olpe stattfindet, engagiert und motiviert bei der Sache. Hinzu kamen eine gehörige Portion Teamgeist, ohne die so manche Aufgabe nicht zu absolvieren gewesen wäre. Abgerundet von Cleverness und Taktik punkteten die Jugendfeuerwehrler auch mit Wissen und Können und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie kompetent darauf vorbereitet werden, in Notsituationen schnelle Hilfe zu leisten.

Die Teilnehmerzahl konnte mit 220 konstant gehalten werden. Am Stärksten vertreten waren die Lennestädter mit fünf Teams, gefolgt von Attendorn (4) und Kirchhundem (4). Mit jeweils zwei Gruppen gingen die Finnentroper, die Olper und die Wendener „Auf dem Ohl" in Meggen an den Start. Die Drolshagener fehlten, da sie ihrer Partnerstadt Joure einen Besuch abstatten. Bierkasten-Puzzle In 22 Gruppen á neun Personen wurden die Nachwuchsblauröcke zwischen 10 und 17 Jahren betreut und bewertet. Fünf Aufgabe standen auf dem Plan, der Knotenbock, die Schlauchstafette, ein Hindernislauf, Gesamteindruck und das Zusatzspiel. Am Knotenbock wurden spezielle Feuerwehrknoten- und Stiche gezeigt, während ein Teil des Teams mit Tragkraftspritze und Saugleitungen eine Wasserversorgung herstellte. Bei der Schlauchstaffette galt es, eine 120 Meter lange Schlauchleitung zu verlegen. Der Hindernislauf machte seinem Namen alle Ehre. Alles musste natürlich superschnell und fehlerfrei gehen. Beim Zusatzspiel stand der Spaß im Vordergrund. Eine Pyramide aus Bierkästen wurde so platziert, dass das gesamte Team daraus eine kurze Wegstrecke auf der keiner die Erde berührte baute und letztendlich das aus den neun Kästen zusammengesetzte Puzzle wiederherstellte.

Gesamttagessieger wurde Olpe I, vor Kirchhundem II und Wenden I. Das junge Team Kirchhundem II, das für seine Leistung viel Lob erhielt siegte bei der Schlauchstaffette und beim Hindernislauf. Beim Gesamteindruck setzte sich die 2. Gruppe des Lennestädter Löschzuges III an die Spitze und das Zusatzspiel gewann die Mannschaft Attendorn II. Beim Knotenbock setzte sich Kirchhundem I an die Spitze. Bürgermeister Alfons Heimes, der den Siegerpokal stiftete wurde für sein stetiges Engagement ebenso wie Achim Freidrichs mit der Floriansmedaille der Landesjugendfeuerwehr ausgezeichnet.

 

Quelle: Westfalenpost, Nicole Voss