23 November, 2017

Neue Wärmebildkamera

Die Feuerwehr Stadt Lennestadt verfügt nun über eine zweite Wärmebildkamera, die gestern an die Löschgruppe Elspe, wo sie stationiert wird, übergeben wurde. Diese über 5000 € teure Kamera, die ausschließlich über Spenden finanziert wurde, erkennt die Wärmestrahlung selbst in tiefschwarz verqualmten Räumen. Bei Brandeinsätzen, wenn Feuer, Rauch und Dunkelheit den Einsatz der Feuerwehr erschweren, ist für ein schnelles, sicheres vorgehen und Auffinden von vermissten Personen eine gute Orientierung besonders wichtig. Dadurch vergrößern sich die Überlebenschancen erheblich, hier zählt jede Sekunde, die über die Gesundheit oder Leben entscheiden.

Aber auch Einsatzkräfte können bei solchen Einsätzen in einen "Atemschutznotfall" geraten. Durch eine solche Kamera können die zur Rettung vorgehenden Feuerwehrleute auch ihre eigenen Kameraden schneller finden. Weitere Einsatzmöglichkeiten ist die Erkundung oder Kontrolle einer Einsatzstelle, welche Bereiche durch ein Schadenfeuer betroffen sind oder wo sich Glutnester verstecken. Dadurch ist auch ein gezielterer Einsatz von Löschwasser möglich, ohne das durch das Löschwasser weitere Schäden am Gebäude verursacht werden. Zudem kann die Kamera auch im Freien zur Suche von Personen eingesetzt werden oder bei Unfällen mit Gefahrgut Füllstände von Behältern oder Leckagen ermitteln.

Im Namen der Löschgruppe Elspe und der Feuerwehr Lennestadt bedankten sich Löschgruppenführer Thorsten Junker und sein Stellvertreter Alexander Funke Vertretern der Fa. Viegener, Fa. Westmark, Fa. Sontec, Fa. HJE, Fa. H&R, der Sparkasse ALK und Volksbank Bigge-Lenne, die diese Anschaffung finanziell unterstützt haben. Mit der bereits vorhandenen Wärmebildkamera, die bei der Löschgruppe Meggen untergebracht ist, wurde somit ein weiteres Stück Sicherheit nicht für die Bevölkerung, sondern auch für die eigenen Einsatzkräfte geschaffen.

Foto: Nicole Voss

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