FW-OE: Feuer im Wohnheim für Asylbewerber

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Lennestadt (ots) - Starke Rauchentwicklung aus den Fenstern eines Wohnheims für Asylbewerber wurde gestern am späten Nachmittag von einer Verkäuferin eines angrenzenden Discounters in Lennestadt Grevenbrück gemeldet. Auf Grund mehrerer Notrufe, bei denen auch von Personen die Rede war, die an den Fenstern stehen, wurde die Feuerwehr Lennestadt mit dem Einsatzstichwort "Feuer Menschenleben in Gefahr" alarmiert. Nach erster Erkundung der Einsatzstelle durch die Löschgruppe Grevenbrück stellte sich die Situation nach wie vor völlig unklar dar, da niemand eine genaue Aussage treffen konnte, ob und wie viele Personen sich noch in dem Wohnheim aufhalten. Daher wurden zusätzliche Kräfte der Löschgruppen Bilstein und Elspe alarmiert. Die Feuerwehr ging mit mehreren Angriffstrupps unter Atemschutz in das Wohnheim vor, löschte den Brand in der Küche und durchsuchte gleichzeitig die stark verrauchten Räume nach möglichen gefährdeten Personen. Hierbei mussten auch verschlossene Türen gewaltsam geöffnet werden. Erst danach war klar, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhält. Das Gebäude wurde anschließend mit Hochleistungslüftern gelüftet. Bei den beiden Wohnheimen handelt es sich jeweils um zwei baulich getrennte Wohneinheiten, ähnlich wie Doppelhaushälften. Der betroffene Bereich ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. 2 Bewohner mussten vorübergehend in dem Wohnheim nebenan untergebracht werden. Die Feuerwehr Lennestadt war mit den Löschgruppen Grevenbrück, Bilstein, Elspe, der Drehleiter aus Meggen und 60 Kameraden im Einsatz. Lennestadts Leiter der Feuerwehr Markus Hamers, sein Stellvertreter Andreas Schürmann und der Stellv. Kreisbrandmeister Mario Fuhlen waren ebenfalls vor Ort, zudem waren zwei Rettungswagen, Notarzt, die Polizei und Vertreter der Stadtverwaltung Lennestadt. Ausgangspunkt des Feuers war ein Möbelstück in der Küche. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kripo die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

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