Frauen an den Herd? – Ja, an den Brand-Herd

Verfasst am .

Die Zeiten, in denen Feuerwehr ein reines Männerhobby war, sind lange vorbei. Und das ist auch gut so. Denn Frauen stehen ihren männlichen Kollegen bei der Feuerwehr in nichts nach, sind zuverlässig, belastbar und professionell ausgebildet und „stehen ihre Frau“ so die Kreismädchenbeauftragten der Feuerwehren im Kreis Olpe Iris Aufmkolk (Bamenohl) und Marie-Christine Haase (Wenden). Sie konnten 23 Mädels der Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreis OIpe, alle im Alter von 10-17 Jahren, zur Abschlussfeier im Feuerwehrgerätehaus Elspe begrüßen.

Es war bereits die fünfte Veranstaltung 2013 in diesem Rahmen. Ein gemeinsamer Nachmittag auf der Bowlingbahn, eine Besichtigung der Feuer und Rettungsleitstelle in Olpe, ein Besuch der Berufsfeuerwehr Köln mit anschließender Shoppingtour und ein Ausflug zum Kletterwald Freudenberg runden das Programm der Damen ab. Ein Zeichen dafür, dass Frauen auch bei der Feuerwehr in Sachen Freizeitgestaltung auch mal ihr eigenes Ding machen können, ganz ohne ihre männlichen Kameraden. Und so war es auch auf der Abschlussfeier. Hier war zunächst mal handwerkliches Geschick gefragt, denn es wurde gemeinsam gebastelt, Plätzchen gebacken und Erfahrungen ausgetauscht. Herrenbesuch war erst am späten Nachmittag gestattet. Und der kam dann auch, in Person vom Nikolaus und Knecht Ruprecht. Und wie es sich für einen Nikolaus gehört, wusste der auch erstaunlich gut über die Mädels Bescheid. Knecht Ruprecht musste nicht ganz so oft tätig werden, eher das Gegenteil war der Fall. Bei vielen der jungen Damen, die der Nikolaus zu sich nach vorne rief, war er voll des Lobes für ihren Einsatz und ihr Engagement in der Jugendfeuerwehr. Ein Umstand, der hoffen lässt, das sich auch weiterhin junge Damen den Weg zur Feuerwehr finden, den leider sind Frauen noch unterrepräsentiert bei der Feuerwehr, wobei die Mitgliederzahl sich in den letzten Jahren deutlich erhöht hat. Die Löschgruppen können sich darauf freuen, wenn die jungen Damen demnächst in die Einsatzabteilungen übernommen werden und diese verstärken.

Drucken