21 November, 2017

VdF NRW besucht Brandschutzerzieher

Die Brandschutzerzieher der Feuerwehr Lennestadt trafen sich in der vergangenen Woche auf Einladung von Annika Schnelzer vom Verbandes der Feuerwehren NRW im Feuerwehrgerätehaus in Grevenbrück. Vorausgegangen war ein Netzwerktreffen der Brandschutzerzieher in Lüdenscheid, bei dem die Feuerwehren über ihre Maßnahmen und Arbeit im Bereich Brandschutzerziehung berichteten. Aufmerksam wurde man hier auf die Feuerwehr Lennestadt, weil zur Zeit an einem einheitlichen Konzept für die Brandschutzerziehung gearbeitet wird. Dieses soll zukünftig als Orientierungshilfe und “roter Faden” in der Brandschutzerziehung eingesetzt werden. Zudem zeigten man sich begeistert von der Stellwand der Brandschutzerzieher, die auf dem Infomobil untergebracht ist. Neben den Brandschutzerziehern nahm auch der stellv. Leiter der Feuerwehr Andreas Schürmann und Kathrin Köster von der Stadtverwaltung an diesem Treffen teil. Bernadette Beckmann, zusammen mit Michael Simon verantwortlich für den Bereich Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr Lennestadt, gab zunächst einen Überblick über die Arbeit, die in diesem Jahr im Bereich der Brandschutzerziehung geleistet wurde. Neben den Besuchen in den Schulen und Kindergärten fanden auch regelmäßige Sitzungen, interne Fortbildungen und Erfahrungsaustausch statt. Hieraus ging die Idee eines einheitlichen Konzeptes hervor, welches nun von einer Arbeitsgruppe erstellt wird. Hanna Hupertz von der Löschgruppe Altenhundem stellt im Anschluß daran das vorläufige Konzept vor. Ziel ist eine einheitliche, nachhaltige Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen. Zudem sollen auch die Erzieher im Vorfeld eine Maßnahme in der Einrichtung über das informiert werden, was an Brandschutzerziehungsmaßnahmen durchgeführt wird und die Kinder auch auf den Besuch der Feuerwehr vorbereiten. Das Konzept empfiehlt hier beispielsweise, im Vorfeld mit den Kindern einen “Feuerwehrhelm” zu basteln, auf denen jedes Kind seinen Namen schreibt und somit die Hemmschwelle beim ersten Besuch der Feuerwehr runter gesetzt wird. Des Weiteren besteht das Konzept auch verschiedenen Bausteinen, die nach Bedarf zusammengestellt werden können. Das fertige Konzept soll bis Mitte 2014 vorliegen. Im Aschluss wurde noch die Fa. Marx und Moschner in Altenhundem besichtigt, wo die Stellwand für die Brandschutzerziehung der Feuerwehr Lennestadt hergestellt wurde.

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