„Rote Hannah“ eingetroffen – Neue DLK in Lennestadt einsatzbereit

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Seit Freitagabend ist es nun soweit. Die neue Drehleiter ist am Standort in Meggen eingetroffen und wurde standesgemäß von den Kameraden sowie deren Partnern am Gerätehaus in Meggen begrüßt. Auch Bürgermeister Stefan Hundt und die Bereichsleiterin für Sicherheit und Ordnung, Kathrin Köster, waren persönlich dabei, als „Hannah“ einsatzmäßig das Gerätehaus Meggen erreichte.

Sichtlich stolz zeigte sich auch die Wehrführung, dass das neue Fahrzeug nun endlich in Lennestadt angekommen ist. Lediglich ein Stau auf der Autobahn verzögerte die Ankunft. Nach intensiver Planungs- und schließlich auch Bauphase konnte das neue Fahrzeug nun endlich beim Herstellerwerk in Ulm abgeholt werden.  Sechs Kameraden aus Meggen machten sich hierzu bereits am Mittwoch, 24. April, auf den Weg. Doch zunächst wurden die Kameraden vor Ort intensiv in die Bedienung des neuen Rettungsgerätes eingewiesen. Denn das neue Fahrzeug hat gegenüber dem Vorgänger einige technische Besonderheiten und Neuerungen. 

Eine deutlich kürzere Rüstzeit, da der Korb bereits fest am Leiterpark montiert ist, ist hier nur ein Vorteil gegenüber der bisherigen Leiter. Auch ein fest eingebauter Wasserwerfer, die Möglichkeit, einen Lüfter direkt am Korb zu betreiben und nicht zu vergessen, das Knick-Element im Leiterpark, sind weitere Fortschritte gegenüber der bekannten Technik. Auch der Korb ist am neuen Fahrzeug größer und geräumiger und lässt auch in schwierigen Einsatzsituationen genug Platz. Weiterhin verfügt das Fahrzeug über eine Korbkamera. Mit dieser ist es dem Drehleitermaschinist möglich, das Umfeld seiner Arbeit besser einschätzen zu können. Auch die Tragkraft des Korbes ist deutlich erhöht worden. Alles in allem eine gute Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

In den nächsten Tagen und Wochen steht in Meggen ein Umfangreiches Schulungs- und Ausbildungsprogramm an, um die Kameraden auf dem neuen Rettungsgerät zu schulen und auszubilden. Doch am gestrigen Abend stand erst einmal das „erste beschnuppern“ auf der Tagesordnung. Die sechs geschulten Kameraden demonstrierten ihr erlerntes und zeigten den Anwesenden erste Eindrücke der neuen Technik. Auch Bürgermeister Stefan Hundt ließ sich die neue Technik einmal genauer erklären. Bereits am darauffolgenden Samstag stand in Meggen bereits die Ausbildung im Vordergrund. Schließlich weiß man bei der Feuerwehr nie, wann der Ernstfall ruft und jeder Handgriff funktionieren muss. Übrigens, den Namen „Hannah“ verdankt die neue Leiter den Frauen der Löschgruppe Meggen sowie einem Betreuer des Herstellerwerkes.

Erster Einsatz schon nach zwei Tagen

Wie schnell es bei der Feuerwehr gehen kann, dass der Ernstfall eintritt, konnte heute Vormittag gesehen werden. Gegen 11 Uhr am heutigen Sonntag musste die neue Drehleiter der Feuerwehr Lennestadt bereits zum ersten Einsatz ausrücken. In Lennestadt Meggen forderte der Rettungsdienst die Unterstützung der Feuerwehr an. Ein Patient wurde mit Hilfe der neuen Drehleiter aus einem oberen Stockwerk zum Rettungswagen gehoben. Der Einsatz mit dem neuen Rettungsgerät der Feuerwehr verlief problemlos. Bereits beim ersten Einsatz machte sich die neue "Knick-Technik" am Leiterpark bewährt.

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