Startseite Aktuelles 11.12.2009 - Neues Gerätehaus für die Löschgruppe Grevenbrück
11.12.2009 - Neues Gerätehaus für die Löschgruppe Grevenbrück

Das derzeitige Gerätehaus der Löschgruppe Grevenbrück Grevenbrück (von Werner Riedel). Ein vorweg genommenes Weihnachtsgeschenk könnte es für die Feuerwehr-Löschgruppe in Grevenbrück geben, wenn Ausschüsse und Rat — der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Soziales bereits am Dienstag — grünes Licht geben für den Neubau eines Gerätehauses.

Wodurch dies möglich ist angesichts der auch in Lennestadt extrem angespannten Finanzsituation? Konjunkturpaket II heißt das Zauberwort, das den Wunsch der Grevenbrücker Blauröcke Wirklichkeit werden lassen dürfte.

Bauliche Defizite

Das bestehende Gerätehaus im Schatten des Turmes hat erhebliche bauliche Defizite. Es fehlt an Wärmedämmung, an spezielle Nutzunbgsmöglichkeiten für die insg. mehr als 60 Mitglieder (einschließlich der Jugendwehr). Im Laufe der Jahre wurde auf dem insg. 2100 qm großen Grundstück Anbau an Anbau errichtet, um Unterkunft auch für die inzwischen sechs Einsatzfahrzeuge (inkl. Spezialfahrzeug für Gefahrengut) zu schaffen. Nach einer ersten Inspektion müssten mehr als 100 000 Euro in die Sanierung des bestehenden Gerätehauses gesteckt werden, ohne eine Vergrößerung der raumlichen Kapazitäten zu erreichen. Fazit der Stadt: Der bestehende Standort der Freiwilligen Feuerwehr im Planken entspricht in Größe und Ausstattung nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Betrieb der Feuerwehr.

Neues Grundstück schon erworben

Gar nichts allzuweit entfernt ist man bei der Suche nach einem neuen Standort in der Lomke an der Kreisstraße 7 fündig geworden. Das rund 3800 qm große Areal wurde bereits von der Stadt erworben. Die Fachplanung sowie die Vorbereitungen einer Flächennutzungsplanänderung sind schon eingeleitet, die eigentliche Planung des neuen Gerätehauses soll bereits Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Bereits zum Sommer könnte, wenn alles gut funktioniert, mit dem Bau begonnen werden. Das Gebäude samt Dach soll bis Ende 2010 fertig sein.

Viel Eigenleistung beim 1,5 Mio-Projekt

Der Finanzbedarf beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Davon kämen rund 815 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Bürgermeister Stefan Hundt: „Die Löschgruppe Grevenbrück will gerade bei dem Innenausbau das Projekt mit Eigenleistungen in erheblichem Umfang direkt unterstützen." Geld zur Gesamtfinanzierung ist später nach dem Umzug auch durch einen möglichen Verkauf des jetzigen Standortes zu erwarten.

Quelle: Westfalenpost, Werner Riedel